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Dienstleistungen

Wir arbeiten an Flachdächern — vom einzelnen Gully bis zum gesamten Gebäude. Diese Seite enthält keine Versprechen, sondern das, worauf es bei der Wahl eines Betriebs tatsächlich ankommt: wie die Begehung abläuft, was Sie vor den Arbeiten erhalten, was immer zum Umfang gehört und was am Ende übergeben wird.

Was wir ausführen

  • Begehung und Diagnose. Ursachenermittlung, Thermografie, Bauteilöffnungen, schriftlicher Befund mit Leistungsumfang.
  • Aufgeschweißte Bitumenbahn. Neubau und Bahnenerneuerung, zweilagige Systeme.
  • Dachsanierung. Mit Gefällebildung, Dämmung und neu ausgebildeten Anschlüssen.
  • Reparatur. Örtliche Schäden, Anschlüsse, Noteinsätze.
  • Gründach. Extensive und intensive Aufbauten.
  • Unterbau für Solaranlagen. Dach und Anschlüsse vor der Montage vorbereiten.
  • Wartung per Vertrag. Regelmäßige Begehungen mit dokumentiertem Befund.

Wie die Zusammenarbeit abläuft

Der Ablauf ist unabhängig von der Objektgröße gleich — nur der Umfang unterscheidet sich.

  1. Begehung. Wir kommen vorbei, begutachten Dach und Konstruktion von unten und öffnen bei Bedarf Bauteile.
  2. Befund mit Umfang. Schriftlich: was gefunden wurde, welche Ursache vorliegt, was zu tun ist und was nicht.
  3. Angebot zu diesem Umfang. Mit Szenarien, wenn das Gebäude alt ist und sich ein Teil erst beim Rückbau zeigt.
  4. Abstimmung. Terminplan, Zugang, Kranstellflächen, Schutz darunter, Arbeitszeiten.
  5. Ausführung. Abschnittsweise, nach Wetterprognose, mit Fotos der verdeckten Lagen.
  6. Übergabe. Wasserprobe, Unterlagen, Wartungsplan.

Warum wir mit dem Befund beginnen und nicht mit dem Preis

Wir beginnen mit dem Befund, nicht mit dem Preis

Zuerst klären wir, was mit dem Dach tatsächlich nicht stimmt, und sprechen erst dann über eine Lösung. Ein Preis ohne Diagnose ist nur eine Schätzung — eine, die sich mitten in der Arbeit oft ändert.

Das ist der wichtigste Punkt dieser Seite.

Eine Summe ohne Umfang sagt nichts. Zwei Angebote können um ein Mehrfaches auseinanderliegen, nur weil das eine die Altlagen zurückbaut und das andere sie überdeckt. Das sind keine unterschiedlichen Preise, sondern unterschiedliche Leistungen.

Nach der Begehung liefern wir daher stets einen Befund mit definiertem Leistungsumfang. Damit lässt sich:

  • mehrere Angebote am selben Umfang vergleichen,
  • nachvollziehen, wofür genau gezahlt wird,
  • ein Dokument für Eigentümerversammlung oder Geschäftsleitung vorlegen,
  • Dringendes von dem trennen, was sich beobachten lässt.

Der letzte Punkt ist uns wichtig. Wird ein Teil der Arbeiten nicht gebraucht, sagen wir das — und das ist oft nützlicher als jedes Angebot.

LeistungWas sie umfasst
FlachdachabdichtungNeue Bahn, Anschlüsse, Gewährleistung
Sanierung & ReparaturBewertung, Erneuerung
GründächerSchichtsystem, Bepflanzung
SolarfundamenteDie Dachseite unter der Anlage

An welchen Objekten wir arbeiten

3

Abdichtungssysteme, mit denen wir arbeiten: Bitumen, PVC, TPO

1

die Reihenfolge: zuerst Diagnose, dann Angebot

2

was wir immer übergeben: Fotos und Unterlagen

Was immer zum Umfang gehört

Unabhängig von der Größe der Maßnahme wird einiges immer geprüft — ohne das hält eine neue Bahn kürzer, als sie könnte.

  • Das Gefälle. Ob das Wasser die Gullys erreicht und keine Pfützen bleiben. Wenn nicht, schlagen wir die Korrektur gleich mit vor, weil sie einzeln ungleich mehr kostet.
  • Die Gullys. Ob es genug sind, ob Laubfänge vorhanden sind und ob der Anschluss an die Bahn sauber ist.
  • Die Notentwässerung. Fehlt sie, schlagen wir sie vor. Sie ist das günstigste Sicherheitselement auf dem Dach.
  • Die Anschlüsse. Attiken, Durchdringungen, Übergänge. Hier beginnen die meisten Undichtigkeiten.
  • Die Dampfsperre. Ob sie vorhanden und an den Anschlüssen dicht ist.
  • Überflüssige Durchdringungen. Alte Halterungen, die niemand mehr nutzt, werden entfernt.

Das sind keine Zusatzleistungen, sondern das, was die Arbeit sinnvoll macht. Eine neue Bahn über unkorrigiertem Gefälle ist Geld in die Pfütze.

Noteinsätze

Dringt bereits Wasser in die Räume, wird zuerst der Schaden begrenzt und erst danach die Ursache behandelt. Diese Reihenfolge ist bewusst gewählt und gehört erklärt.

  1. Wasser stoppen. Provisorischer Schutz, Umleitung, Beschwerung.
  2. Zustand festhalten. Fotos vor jeder Reparatur — später sind sie der einzige Nachweis.
  3. Beurteilen, ob es ein Notfall ist oder bis zu passender Witterung warten kann.
  4. Die saubere Lösung gesondert planen, in der Saison.

Der vierte Punkt wiegt am schwersten und bleibt anderswo meist unausgesprochen. Eine Notmaßnahme ist fast nie die endgültige Lösung — sie stoppt den Schaden, die Ursache bleibt. Wir benennen deshalb beides getrennt, damit das Zweite nicht vergessen wird, sobald die Decke trocken ist.

Was wir in der Eile nicht tun: eine dicke Lage Dichtstoff auftragen. Sie hält eine Saison und muss danach entfernt werden — oft samt der umliegenden Bahn.

Wie ein Angebot aufgebaut ist

Damit klar ist, was die Zahlen bedeuten und warum manche Positionen als Einheitspreise und nicht als Pauschale erscheinen.

  • Der feste Teil. Was nach der Begehung bekannt ist: Fläche, Anschlusszahl, Materialien, Arbeitsumfang.
  • Einheitspreise für Befunde. Bei alten Dächern zeigt sich ein Teil erst beim Rückbau. Vorab wird vereinbart, was eine zusätzliche Lage Rückbau oder eine Tragwerksinstandsetzung kostet.
  • Untersuchungen gesondert. Thermografie und Bauteilöffnungen, sofern nötig.
  • Optionale Positionen gesondert. Etwa ergänzende Dämmung oder eine Notentwässerung.

Der zweite Punkt ist für uns eine Grundsatzfrage. Bei einem Gebäude mit mehreren Altlagen ist eine exakte Pauschale vor dem Öffnen eine Fiktion — oder sie enthält einen großen Puffer, den Sie auch dann zahlen, wenn nichts gefunden wird. Einheitspreise sind für beide Seiten fairer.

Was wir nicht übernehmen

Auch die Grenzen gehören genannt, statt sie später zu klären.

  • Wir erstellen keine Tragwerksnachweise. Wo die Tragfähigkeit zu beurteilen ist — etwa vor einer PV-Anlage oder Terrasse —, gehört das zum Tragwerksplaner. Wir sagen, wann es nötig ist.
  • Wir montieren keine Solaranlagen. Wir bereiten das Dach vor und stellen die Anschlüsse her; die Module setzt der Elektrobetrieb.
  • Wir übernehmen keine Denkmalgenehmigungen. Wir erarbeiten eine technische Lösung, die zu den Auflagen passt; die Genehmigung liegt beim Eigentümer oder Planer.
  • Wir schlagen keine Arbeiten vor, die nicht nötig sind. Ist die Bahn noch gut, sagen wir das — auch wenn die Begehung ohne Auftrag endet.

Der letzte Punkt ist keine Werbung. Ein Dach mit Restlebensdauer braucht keine Reparatur — und eine zu früh ausgeführte Erneuerung kostet dasselbe wie eine zu späte.

Qualitätssicherung während der Arbeiten

Was während der Ausführung geprüft wird und nicht erst am Ende:

  • Die Größe der geöffneten Fläche wird täglich gegen die Prognose abgestimmt.
  • Verdeckte Lagen werden fotografiert — Dampfsperre, Befestigung, Anschlüsse, Gullyverbindungen.
  • Anschlüsse werden nicht überhastet. Sie dauern länger als die Fläche, und das ist richtig so.
  • Nach Heißarbeiten wird das Objekt beobachtet — besonders über Holzkonstruktionen.
  • Vor der Übergabe wird Wasser aufgebracht und geprüft, ob es rückstandsfrei abläuft.

Der zweite Punkt nützt nicht uns, sondern Ihnen. Fotos vor dem Überdecken sind der einzige Nachweis dessen, was tatsächlich eingebaut wurde — nach fünf Jahren gibt es keinen anderen.

Wartung per Vertrag

Die meisten Undichtigkeiten beginnen nicht plötzlich, sondern mit einem verstopften Gully oder einer offenen Naht. Wir bieten daher regelmäßige Wartung an — besonders für Gewerbeobjekte und Mehrfamilienhäuser.

Was sie umfasst:

  • Zwei Begehungen jährlich — im Frühjahr nach der Schmelze und im Herbst nach dem Laubfall.
  • Gullys und Rinnen freimachen, Notüberlauf prüfen.
  • Anschlüsse durchsehen und Anflug entfernen.
  • Dokumentierter Befund mit Fotos nach jeder Begehung.

Der letzte Punkt zählt über uns hinaus. Nahezu jede ernsthafte Garantie verlangt dokumentierte Wartung — ohne Nachweise besteht sie nur theoretisch. Mehr dazu im Beitrag zu Garantie und Lebensdauer.

Was wir übergeben

Unterlagen sind keine Formalie — nach fünf Jahren sind sie oft der einzige Nachweis dessen, was tatsächlich eingebaut wurde.

  • Schichtenaufbau mit konkreten Materialtypen und Dicken.
  • Gefälle- und Gullyplan.
  • Fotos aus jeder Phase, besonders von verdeckten Lagen und Anschlüssen vor dem Überdecken.
  • Ergebnis der Dichtheitsprüfung.
  • Garantieunterlagen und deren Bedingungen.
  • Wartungsanforderungen mit empfohlenem Turnus.

Wie Sie sich auf die Anfrage vorbereiten

Wie Sie sich auf die Anfrage vorbereiten

Fotos der Problemstellen, Angaben zum Alter des Gebäudes und zu früheren Arbeiten sowie Details zum Zugang. Je mehr vorab bekannt ist, desto genauer die erste Einschätzung.

Einiges verkürzt den gesamten Ablauf und senkt oft die Kosten.

  1. Die Bauperiode und, falls bekannt, wann zuletzt gedeckt wurde.
  2. Wo und wann es getropft hat. Fotos aus dem Moment des Wassereintritts sind mehr wert als eine Beschreibung.
  3. Ob es Reparaturen gab und welcher Art.
  4. Ob Unterlagen existieren — Zeichnungen, Garantieurkunden, alte Rechnungen.
  5. Wie das Dach erreicht wird und ob der Zugang sicher ist.
  6. Ob das Objekt während der Arbeiten in Betrieb bleibt.

Fehlen Unterlagen, ist auch das eine Information. Ein Dach ohne Historie bedeutet einen größeren Untersuchungsanteil — besser vorab zu wissen als beim Rückbau festzustellen.

Wie Sie unser Angebot mit anderen vergleichen

Wir bitten nicht um Vertrauen, sondern schlagen den Vergleich vor. Sinnvoll ist er aber nur bei gleichem Umfang — fragen Sie deshalb überall dasselbe.

  1. Wie viele Lagen liegen oben, und was geschieht damit? Rückbau oder Überdecken sind weder dieselbe Leistung noch derselbe Preis.
  2. Ist die Dämmung trocken, und wie wurde das festgestellt? Davon hängt fast der gesamte Umfang ab.
  3. Was geschieht mit dem Gefälle? Gibt es Pfützen und lautet die Antwort „bleibt wie es ist”, bleibt auch das Problem.
  4. Unterscheidet sich die Befestigungsdichte in den Ecken? Einheitlich über die Fläche heißt: Windzonen wurden nicht gerechnet.
  5. Werden die Gullys getauscht, und gibt es einen Notüberlauf?
  6. Welche Unterlagen werden übergeben?

Diese Fragen verlangen kein Fachwissen. Die Antworten sagen aber mehr aus als jede Summe — und sie passen auf jeden Betrieb, nicht nur auf uns.

Saison

  • Das Ausführungsfenster reicht vom späten Frühjahr bis in den Herbst. Bitumenarbeiten brauchen trockenen Untergrund und passende Temperaturen.
  • Der Sommer ist am stärksten ausgelastet. Frühzeitige Terminierung hilft.
  • Im Winter — Not- und dringende Arbeiten.
  • Begehungen ganzjährig. Im Winter sogar aufschlussreicher: Abtauverhalten und Eisbildung sind sichtbar.

Praktisch bewährt hat sich: Begutachtung und Entscheidung im Winter, Ausführung zu Saisonbeginn. Das vermeidet Eile und die Sommerwarteliste.

Häufige Fragen vor der Anfrage

Verpflichtet eine Begehung zu etwas? Nein. Ihr Ergebnis ist ein Befund, mit dem Sie die Angebote beliebiger Anbieter vergleichen können.

Können Sie einen Preis am Telefon nennen? Ehrlich: nein. Den größten Kostenanteil bestimmen die Lagenzahl auf dem Dach und die Frage, ob die Dämmung trocken ist — beides lässt sich telefonisch nicht klären. Eine Summe ohne Begehung ist eine Schätzung.

Muss immer die ganze Bahn erneuert werden? Nein. Oft genügt ein Anschluss oder ein Feld. Wann sich Reparieren noch lohnt und wann nicht, steht gesondert.

Wo wir arbeiten

In Vilnius, Kaunas und den umliegenden Regionen. Die städtischen Besonderheiten — Zugang, Kranstellflächen, Abstimmung im laufenden Betrieb — behandeln wir gesondert: Vilnius und Litauen insgesamt. Für Auftraggeber aus dem Ausland zeigen wir außerdem, was sich hier unterscheidet.

Beginnen wir mit einer Begehung

Wir kommen vorbei, ermitteln die Ursache und erstellen einen Befund mit definiertem Umfang – so lassen sich Angebote vergleichen.

Besichtigung anfragen

Wie die Begehung abläuft

Vom Anruf zum Befund: 6 Schritte

  1. Das Gespräch

    Wir klären, was vorliegt: wo es getropft hat, wann, ob es Reparaturen gab und um welches Gebäude es sich handelt.

  2. Begehung auf dem Dach

    Bahn, Anschlüsse, Gullys, Gefälle und Pfützenlagen werden beurteilt — nach Möglichkeit nach Regen.

  3. Begutachtung von unten

    Konstruktion, Flecken und Feuchteanzeichen im obersten Geschoss oder Dachraum werden geprüft.

  4. Untersuchung bei Bedarf

    Thermografie zur Eingrenzung feuchter Zonen, Bauteilöffnungen für Aufbau und Tragschale.

  5. Der Befund

    Schriftlich: Ursache, notwendige Maßnahmen, Dringlichkeit und was nicht gemacht werden muss. Mit Fotos.

  6. Das Angebot

    Zu diesem Umfang, mit Szenarien, falls sich ein Teil erst beim Rückbau zeigt.

Nützlich zu lesen

Häufig gestellte Fragen

Ehrlich: nein. Den größten Kostenanteil bestimmen die Lagenzahl auf dem Dach und die Frage, ob die Dämmung trocken ist – beides lässt sich telefonisch nicht klären. Eine Summe ohne Begehung ist eine Schätzung, und meist wird zu niedrig geschätzt.

Einen schriftlichen Befund: was gefunden wurde, die Ursache, welche Maßnahmen nötig sind, was dringt und was nicht gemacht werden muss – mit Fotos. Damit lassen sich mehrere Angebote am selben Umfang vergleichen oder ein Dokument für eine Versammlung vorlegen.

Nein. Oft genügt es, einen Anschluss neu herzustellen oder ein Feld auszutauschen. Eine Erneuerung schlagen wir vor, wenn die Dämmung nass ist, Pfützen nicht abtrocknen oder die Bahn ihr Lebensende erreicht hat.

Ja. Die Arbeiten laufen abschnittsweise, geöffnet wird nur so viel, wie sich bis Feierabend schließen lässt, mit Schutz darunter und abgestimmten Arbeitszeiten. Bei Gewerbeobjekten und Mehrfamilienhäusern ist das die Regel.

Zwischen spätem Frühjahr und Herbst, wobei der Sommer am stärksten ausgelastet ist. Eine Begehung ist jederzeit möglich und im Winter sogar aufschlussreicher – Abtauverhalten und Eisbildung sind dann sichtbar.

Schichtenaufbau mit Materialtypen, Gefälle- und Gullyplan, Fotos aus jeder Phase, das Ergebnis der Dichtheitsprüfung, Garantieunterlagen und Wartungsanforderungen. Am wichtigsten sind die Fotos der verdeckten Lagen – später gibt es keinen anderen Nachweis.

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